




Webseite des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Höhr-Grenzhausen
Freiwillige Feuerwehr Hilgert





noch während des laufenden Einsatzes wurden wir erneut wegen Brandgeruch im Freien alarmiert. Die Erkundung ergab auch hier kein Schadensereignis, sondern es handelte sich ebenfalls um Rauch aus Belgien.
doch schon am nächsten Tag riefen uns unsere Melder erneut in die Wache. Gemeldet wurde eine Rauchsäule im Wald in Richtung der Bembermühle. Nach gründlicher Erkundung des Gebiets konnte kein Schadensereignis festgestellt werden und es stand fest, dass es sich um angewehten Rauch aus dem Brandgebiet in Belgien gemischt mit aufsteigendem Dunst des langersehnten Regens handelte.
Am heutigen Montag wurden wir zu einem Flächenbrand/Waldbrand im Bereich Hilgert alarmiert. Aufgrund der schnellen Ausbreitung des Feuers und der schwierigen Lage wurden im weiteren Einsatzverlauf zahlreiche weitere Feuerwehren zur Unterstützung alarmiert.
Da sich die einzelnen Brandstellen über ein Gebiet von rund 85.000 Quadratmetern verteilten, war ein umfangreicher Einsatz von Einsatzkräften und Technik erforderlich. Insgesamt waren 283 Einsatzkräfte im Einsatz.
Zur Sicherstellung der Wasserversorgung wurde am Naturschwimmbad Linderhohl eine Wasserentnahmestelle eingerichtet. Von dort aus wurde das benötigte Löschwasser durch die Tanklöschfahrzeuge des alarmierten Waldbrandzuges Nord sowie weitere TLF im Pendelverkehr zur Einsatzstelle transportiert.
Auch aus der Luft wurde die Brandbekämpfung unterstützt. Ein Polizeihubschrauber mit Außenlastbehälter nahm Wasser am Erlenhofsee auf und brachte es gezielt in die betroffenen Waldabschnitte.
Gemeinsam mit den eingesetzten Kräften wurde der Brand bekämpft und eine weitere Ausbreitung in den Wald verhindert.
Ein anspruchsvoller Einsatz, bei dem wieder einmal deutlich wurde, wie wichtig die Zusammenarbeit und das Zusammenspiel zahlreicher Einsatzkräfte sind.
Vielen Dank an alle eingesetzten Einsatzkräfte für die starke und kameradschaftliche Zusammenarbeit.








Am gestrigen Sonntag wurden wir zu einem brennenden Gartenhaus alarmiert.
Bereits auf der Anfahrt deutete eine weithin sichtbare Rauchsäule auf ein größeres Brandereignis hin. Beim Eintreffen unserer Einsatzkräfte hatte sich das Feuer bereits rasant ausgebreitet. Es brannten nicht nur ein Gartenhaus, sondern auch ein Doppelcarport in voller Ausdehnung.
Zudem drohte das Feuer auf das unmittelbar angrenzende Wohnhaus überzugreifen. Die Rollläden waren bereits geschmolzen und einzelne Fensterscheiben geplatzt. Alle Bewohner hatten das Gebäude zu diesem Zeitpunkt glücklicherweise bereits verlassen.
Umgehend wurden drei Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung sowie zum Schutz des Wohnhauses eingesetzt. Ein weiterer Trupp kontrollierte das Gebäudeinnere sowie den Dachstuhl auf eine mögliche Brandausbreitung.
Nach wenigen Minuten brachten wir das Feuer unter Kontrolle und der Löschangriff zeigte Wirkung. Im weiteren Einsatzverlauf wurde über die Drehleiter die Dachhaut geöffnet, um sicherzustellen, dass sich das Feuer nicht auf den Dachbereich ausgebreitet hatte.
Die Nachlöscharbeiten nahmen noch einige Zeit in Anspruch, bevor wir den Einsatz beenden und die Einsatzstelle verlassen konnten.
Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen unserer Einsatzkräfte konnte das Wohngebäude geschützt und ein noch größerer Schaden verhindert werden.





Feuerwehreinsatzbericht
Wir wurden zu einer gemeldeten Gasausströmung alarmiert. Vor Ort bestätigte sich die Lage, das Sicherheitsabblaseventil eines Gastanks hatte aufgrund der hohen Temperaturen geöffnet und blies kontrolliert Gas ab. Der Tank wurde umgehend durch die Einsatzkräfte gekühlt, um eine mögliche Gefahr abzuwenden. Durch die Temperatursenkung schloss das Sicherheitsabblaseventil selbstständig wieder.
Nach einer Kontrolle der Anlage sowie Rücksprache mit einer Fachfirma konnte die Einsatzstelle an die Verantwortlichen übergeben werden.
Nur wenige Stunden später die nächste Alarmierung, Stichwort „Gartenhausbrand“.
Aufgrund der deutlich sichtbaren Rauchsäule konnten wir auf „Sicht“ anfahren.
Beim Eintreffen an der E-Stelle hatte das Feuer bereits auf ein weiteres Gartenhaus und die angrenzende Vegetation in der Kleingartenanlage übergegriffen. Unter Vornahme zweier Trupps unter PA konnte die Brandausbreitung verhindert und das Feuer zügig gelöscht werden. Die Gartenhäuser waren nicht mehr zu retten und wurden komplett zerstört. Glücklicherweise konnten wir aber zwei dort gehaltene Hasen retten. Aufgrund der hohen Temperaturen musste Personal, speziell AGT, nachgefordert werden um die Einsatzkräfte nicht unnötig zu gefährden. Diesbezüglich wurden die Einheiten Hillscheid und später auch Hilgert nachalarmiert.
Der Rettungsdienst war zur Sicherstellung unserer medizinischen Versorgung in Bereitstellung.
Mit Abschluss der Nachlöscharbeiten, Aufklaren der Einsatzstelle und anschließender Reinigung und Aufrüstung der Fahrzeuge konnten wird den Einsatz beenden.






Im Ortsteil Faulbach kam es zu einem flächendeckenden Stromausfall. Zur Sicherstellung der Notrufannahme und als Anlaufstelle für die Bevölkerung wurde ein sogenannter Leuchtturm eingerichtet.
Die Stromversorgung konnte durch das zuständige Energieversorgungsunternehmen nach etwa 4 Stunden wiederhergestellt werden.

Auch hier war ein Baum war auf die Straße gestürzt und versperrte die Durchfahrt. Mittels Kettensäge wurde der Baum entfernt und die Strecke wieder freigemacht.

Am Abend wurden wir zu einem Gebäudebrand mit Personenrettung alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich eine Verrauchung im Gebäude.
Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass sich das Feuer auf angebranntes Essen beschränkte. Da sich zu diesem Zeitpunkt noch eine Person im Gebäude befinden sollte, wurde umgehend ein Trupp unter Atemschutz zur Menschenrettung eingesetzt. Die vermisste Person konnte durch die Einsatzkräfte aus dem Gebäude gerettet und an den Rettungsdienst übergeben werden. Trotz sofort eingeleiteter medizinischer Maßnahmen verstarb die Person noch an der Einsatzstelle.
Parallel wurde das Gebäude durch weitere Einsatzkräfte kontrolliert, um sicherzustellen, dass sich keine weiteren Personen im Objekt befinden. Im Anschluss erfolgten Belüftungsmaßnahmen zur Entrauchung des Gebäudes.
Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

