Nur wenige Stunden später die nächste Alarmierung, Stichwort „Gartenhausbrand“. Aufgrund der deutlich sichtbaren Rauchsäule konnten wir auf „Sicht“ anfahren. Beim Eintreffen an der E-Stelle hatte das Feuer bereits auf ein weiteres Gartenhaus und die angrenzende Vegetation in der Kleingartenanlage übergegriffen. Unter Vornahme zweier Trupps unter PA konnte die Brandausbreitung verhindert und das Feuer zügig gelöscht werden. Die Gartenhäuser waren nicht mehr zu retten und wurden komplett zerstört. Glücklicherweise konnten wir aber zwei dort gehaltene Hasen retten. Aufgrund der hohen Temperaturen musste Personal, speziell AGT, nachgefordert werden um die Einsatzkräfte nicht unnötig zu gefährden. Diesbezüglich wurden die Einheiten Hillscheid und später auch Hilgert nachalarmiert. Der Rettungsdienst war zur Sicherstellung unserer medizinischen Versorgung in Bereitstellung. Mit Abschluss der Nachlöscharbeiten, Aufklaren der Einsatzstelle und anschließender Reinigung und Aufrüstung der Fahrzeuge konnten wird den Einsatz beenden.
Auf einem Vordach waren Reste einer Zigarettenkippe gelandet und hatten eine Rauchentwicklung verursacht. Vor Ort kontrollierten wir den betroffenen Bereich, entfernten die Rückstände und bewässerten dies betroffene Stelle. Danach: Status 2.
☝🏼Unser Appell: Bitte entsorgt Zigarettenkippen niemals achtlos – schon gar nicht im Wald und bei der aktuell hohen Waldbrandgefahr! Was harmlos erscheint, kann schnell zu einem Brand führen und Menschen sowie Sachwerte gefährden.
Während des Ausrückens erfolgte durch die Leitstelle ein Einsatzabbruch. Ein Fahrzeug befand sich aber bereits auf Anfahrt und führte eine Erkundung an der Einsatzstelle durch. Dabei konnten keine Feststellungen gemacht werden. Maßnahmen der Feuerwehr waren nicht erforderlich.
Am Nachmittag wurden wir zu einer brennenden Mülltonne in den Schrebergärten alarmiert. Es handeltet sich um eine Feuertonne welche wir schnell mittels Kübelspritze ablöschten.
In einem Hotelbetrieb kam es zu einem technischen Defekt an der Batterie eines Blockheizkraftwerkes, welcher sich durch Qualm und Funken bemerkbar machte. Nachdem Qualm und Funken verschwunden, die Abkühlung der Batterie mithilfe unserer Wärmebildkamera bestätigt und weitere Gefahren ausgeschlossen werden konnten, wurde die Einsatzstelle an den Betreiber übergeben.
Die Leitstelle alarmierte uns zu einem ausgelösten Heimrauchmelder in einem Mehrfamilienhaus. Nach Erkundung durch den Zugführer und den Angriffstrupp konnte kein Brandereignis festgestellt werden. Wir übergaben die Einsatzstelle an den Eigentümer und meldeten Status 2.
Durch die Leitstelle wurden wir aufgrund eines unklaren Brandgeruchs alarmiert. Wir konnten vor Ort jedoch kein Schadensereignis feststellen, kein Einsatz also für die Feuerwehr.
Am Abend wurden wir zu einem Gebäudebrand mit Personenrettung alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich eine Verrauchung im Gebäude. Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass sich das Feuer auf angebranntes Essen beschränkte. Da sich zu diesem Zeitpunkt noch eine Person im Gebäude befinden sollte, wurde umgehend ein Trupp unter Atemschutz zur Menschenrettung eingesetzt. Die vermisste Person konnte durch die Einsatzkräfte aus dem Gebäude gerettet und an den Rettungsdienst übergeben werden. Trotz sofort eingeleiteter medizinischer Maßnahmen verstarb die Person noch an der Einsatzstelle. Parallel wurde das Gebäude durch weitere Einsatzkräfte kontrolliert, um sicherzustellen, dass sich keine weiteren Personen im Objekt befinden. Im Anschluss erfolgten Belüftungsmaßnahmen zur Entrauchung des Gebäudes. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.