Brandnachschau

Kontrolle der Brandflächen und Ablöschen von Glutnestern.

Flächenbrand groß —> Alarmstufenerhöhung auf B4

Am heutigen Montag wurden wir zu einem Flächenbrand/Waldbrand im Bereich Hilgert alarmiert. Aufgrund der schnellen Ausbreitung des Feuers und der schwierigen Lage wurden im weiteren Einsatzverlauf zahlreiche weitere Feuerwehren zur Unterstützung alarmiert.
Da sich die einzelnen Brandstellen über ein Gebiet von rund 85.000 Quadratmetern verteilten, war ein umfangreicher Einsatz von Einsatzkräften und Technik erforderlich. Insgesamt waren 283 Einsatzkräfte im Einsatz.

Zur Sicherstellung der Wasserversorgung wurde am Naturschwimmbad Linderhohl eine Wasserentnahmestelle eingerichtet. Von dort aus wurde das benötigte Löschwasser durch die Tanklöschfahrzeuge des alarmierten Waldbrandzuges Nord sowie weitere TLF im Pendelverkehr zur Einsatzstelle transportiert.
Auch aus der Luft wurde die Brandbekämpfung unterstützt. Ein Polizeihubschrauber mit Außenlastbehälter nahm Wasser am Erlenhofsee auf und brachte es gezielt in die betroffenen Waldabschnitte.

Gemeinsam mit den eingesetzten Kräften wurde der Brand bekämpft und eine weitere Ausbreitung in den Wald verhindert.
Ein anspruchsvoller Einsatz, bei dem wieder einmal deutlich wurde, wie wichtig die Zusammenarbeit und das Zusammenspiel zahlreicher Einsatzkräfte sind.

Vielen Dank an alle eingesetzten Einsatzkräfte für die starke und kameradschaftliche Zusammenarbeit.

Rauchentwicklung im Freien

Am späten Nachmittag alarmierte uns die Leitstelle zu einer Rauchentwicklung im Freien. Unser ELW und ein HLF rückten zur E-Stelle aus, das zweite HLF blieb in Bereitstellung.
Nach Erkundung konnte kein Schadensereignis sondern nur ein privates Grillfeuer festgestellt werden.

Brandgeruch im Gebäude

In einem Mehrfamilienhaus nahmen Bewohner Brandgeruch wahr und alarmierten daraufhin die Feuerwehr. Unsere Erkundung ergabt, dass der Brandgeruch auf ein Grillfeuer zurückzuführen war. Kein Schadensereignis und somit kein weiterer Einsatz für die Feuerwehr.

ausgelöste Brandmeldeanlage

Am frühen Abend löste in einem Industriebetrieb die Brandmeldeanlage aus. Vor Ort konnte kein Schadensereignis festgestellt werden. Die Anlage wurde zurückgestellt und wir rückten wieder ein.

Vegetationsbrand (Nachalarm AEP St. 3)

Ein technischer Defekt an einer Ballenpresse löste einen Flächenbrand auf einem Stoppelfeld aus und dieser breitete sich bis zum Wald aus.
Der Einsatz wurde auf Grund der Größe zwischenzeitlich hochgestuft, wodurch ein Nachalarm in größerem Umfang gemäß AEP erfolgte.
Aufgrund dessen war der Feuerwehr der VG RaBa komplett im Einsatz gebunden und wir stellten den Grundschutz für die VG RaBa sicher. Eine weitere Alarmierung im Rahmen des Grundschutzes erfolgte nicht. Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten wir den Einsatz beenden und wieder einrücken.

Gartenhausbrand

Am gestrigen Sonntag wurden wir zu einem brennenden Gartenhaus alarmiert.
Bereits auf der Anfahrt deutete eine weithin sichtbare Rauchsäule auf ein größeres Brandereignis hin. Beim Eintreffen unserer Einsatzkräfte hatte sich das Feuer bereits rasant ausgebreitet. Es brannten nicht nur ein Gartenhaus, sondern auch ein Doppelcarport in voller Ausdehnung.
Zudem drohte das Feuer auf das unmittelbar angrenzende Wohnhaus überzugreifen. Die Rollläden waren bereits geschmolzen und einzelne Fensterscheiben geplatzt. Alle Bewohner hatten das Gebäude zu diesem Zeitpunkt glücklicherweise bereits verlassen.
Umgehend wurden drei Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung sowie zum Schutz des Wohnhauses eingesetzt. Ein weiterer Trupp kontrollierte das Gebäudeinnere sowie den Dachstuhl auf eine mögliche Brandausbreitung.
Nach wenigen Minuten brachten wir das Feuer unter Kontrolle und der Löschangriff zeigte Wirkung. Im weiteren Einsatzverlauf wurde über die Drehleiter die Dachhaut geöffnet, um sicherzustellen, dass sich das Feuer nicht auf den Dachbereich ausgebreitet hatte.
Die Nachlöscharbeiten nahmen noch einige Zeit in Anspruch, bevor wir den Einsatz beenden und die Einsatzstelle verlassen konnten.

Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen unserer Einsatzkräfte konnte das Wohngebäude geschützt und ein noch größerer Schaden verhindert werden.