Am frühen Abend rückten wir zur Hilfeleistung aus. Die Meldung war weit aus dramatischer als die Realität. Ein großer Ast brach nach kräftigen Windböen aus einer Baumkrone und touchierte geparkte PKW. Wir räumten den Ast zur Seite und sperrten den Bereich nach Rücksprache mit dem Ordnungsamt ausreichend ab. Einsatzende.
Wir wurden zu einem Gebüschbrand alarmiert. Beim Eintreffen stellte sich jedoch heraus, dass ein Container, der im Rahmen von Entrümpelungsarbeiten direkt vor dem Gebäude stand, in Vollbrand geraten war. Bereits beim Eintreffen schlugen die Flammen einige Meter hoch aus dem Container bis zum ersten OG. Um das Gebäude zu schützen, wurde umgehend die Fassade gekühlt und anschließend der Container geöffnet, um den Brand zu löschen. Durch die starke Hitze und die Flammen wurden einige Fenster stark beschädigt, außerdem platzten mehrere Scheiben. Nach den Löscharbeiten wurde das Gebäude und die betroffenen Räume kontrolliert und belüftet, die Einsatzstelle aufgeräumt und die Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht.
Dank des schnellen Eingreifens konnte eine Ausbreitung des Feuers in das Gebäude und ein schlimmerer Schaden verhindert werden.
Am Freitagmorgen alarmierte uns die Leitstelle zu einer Rauchentwicklung im Freien in einem Wohngebiet. An der Einsatzstelle bestätige sich die Lage. Die Ursache war ein Brand an zwei großen Thujas welchen Anwohner bereis begannen zu löschen. Wir übernahmen die restlichen Löscharbeiten und kontrollieren die Umgebung mittels Wärmebildkamera. Der Einsatz konnte im Anschluss beendet werden.
Am Nachmittag alarmierte uns die Leitstelle zu einem „Baum in Stromleitung“. Im Ortsteil Grenzau stürzte ein Baum um und riss dabei die Stromleitung von den Strommasten sowie einem Dachständer herunter. Das herabfallende Stromkabel beschädigte geparkte Fahrzeuge und führte zu einem Stromausfall in der Ortslage. Wir sicherten die Einsatzstelle zunächst ab, bis der Energieversorger die Spannungsfreiheit hergestellt hatte. Anschließend beseitigten wir den Baum mithilfe von Kettensägen und schufen so einen sicheren Zugang zur beschädigten Stromleitung. Nach dem Rückbau der Absperrmaßnahmen und der Übergabe der E-Stelle an den Energieversorger konnten wir den Einsatz beenden.
Wir wurden zu einer gemeldeten Gasausströmung alarmiert. Vor Ort bestätigte sich die Lage, das Sicherheitsabblaseventil eines Gastanks hatte aufgrund der hohen Temperaturen geöffnet und blies kontrolliert Gas ab. Der Tank wurde umgehend durch die Einsatzkräfte gekühlt, um eine mögliche Gefahr abzuwenden. Durch die Temperatursenkung schloss das Sicherheitsabblaseventil selbstständig wieder. Nach einer Kontrolle der Anlage sowie Rücksprache mit einer Fachfirma konnte die Einsatzstelle an die Verantwortlichen übergeben werden.
Die Feuerwehr wurde aufgrund eines wahrgenommenen Schwefelgeruchs an einem Wohnmobil alarmiert. Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass eine Batterie überhitzte und bereits „am Kochen“ war. Die Batterie wurde durch die Einsatzkräfte abgeklemmt und die Gefahrenquelle beseitigt. Anschließend wurde die Einsatzstelle an den Eigentümer übergeben.
Nur wenige Stunden später die nächste Alarmierung, Stichwort „Gartenhausbrand“. Aufgrund der deutlich sichtbaren Rauchsäule konnten wir auf „Sicht“ anfahren. Beim Eintreffen an der E-Stelle hatte das Feuer bereits auf ein weiteres Gartenhaus und die angrenzende Vegetation in der Kleingartenanlage übergegriffen. Unter Vornahme zweier Trupps unter PA konnte die Brandausbreitung verhindert und das Feuer zügig gelöscht werden. Die Gartenhäuser waren nicht mehr zu retten und wurden komplett zerstört. Glücklicherweise konnten wir aber zwei dort gehaltene Hasen retten. Aufgrund der hohen Temperaturen musste Personal, speziell AGT, nachgefordert werden um die Einsatzkräfte nicht unnötig zu gefährden. Diesbezüglich wurden die Einheiten Hillscheid und später auch Hilgert nachalarmiert. Der Rettungsdienst war zur Sicherstellung unserer medizinischen Versorgung in Bereitstellung. Mit Abschluss der Nachlöscharbeiten, Aufklaren der Einsatzstelle und anschließender Reinigung und Aufrüstung der Fahrzeuge konnten wird den Einsatz beenden.
Auf einem Vordach waren Reste einer Zigarettenkippe gelandet und hatten eine Rauchentwicklung verursacht. Vor Ort kontrollierten wir den betroffenen Bereich, entfernten die Rückstände und bewässerten dies betroffene Stelle. Danach: Status 2.
☝🏼Unser Appell: Bitte entsorgt Zigarettenkippen niemals achtlos – schon gar nicht im Wald und bei der aktuell hohen Waldbrandgefahr! Was harmlos erscheint, kann schnell zu einem Brand führen und Menschen sowie Sachwerte gefährden.
Während des Ausrückens erfolgte durch die Leitstelle ein Einsatzabbruch. Ein Fahrzeug befand sich aber bereits auf Anfahrt und führte eine Erkundung an der Einsatzstelle durch. Dabei konnten keine Feststellungen gemacht werden. Maßnahmen der Feuerwehr waren nicht erforderlich.
Noch vor Beginn unserer Übung wurden wir zu einer dringenden Türöffnung alarmiert. Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle verschafften wir uns Zugang zur gemeldeten Wohnung und öffneten die betroffene Tür. Anschließend wurde die Einsatzstelle an den Rettungsdienst übergeben. Nach Abschluss der Maßnahmen konnten wir den Einsatz beenden und zur geplanten Übung zurückkehren.