Am Samstagnachmittag alarmierte uns die Leitstelle zu einem Nebengebäudebrand.
Weithin sichtbar war eine starke Rauchentwicklung zu erkennen. In der Schrebergarten-Anlage war eine Gartenlaube in Brand geraten. Beim Eintreffen stand die Laube bereits in Vollbrand und das Feuer hatte auf einen Hühnerstall übergegriffen. Durch das beherzte Handeln einer Nachbarin konnten die Hühner rechtzeitig befreit werden. Unter Vornahme des Schnellangriffs konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und nach wenigen Minuten vollständig gelöscht werden. Gartenlaube und Hühnerstall wurden jedoch komplett zerstört.
Nach dem Reinigen und Aufrüsten der Fahrzeuge war endlich Wochenende.
Der Gefahrstoffzug Westerwald wurde aufgrund eines chemisch unklaren Geruchs in einen Industriebetrieb alarmiert. Später erfolgte eine Alarmstufenerhöhung aufgrund eines bestätigten Austritt von Ammoniak. Der Einsatz dauerte einige Stunden für unsere Teileinheit.
Gemeldet wurde eine eingeklemmt Person nach Verkehrsunfall.
Bereits vor unserem Eintreffen konnte sich die Person aus dem verunfallten Fahrzeug befreien.
Gemeinsam mit unseren Kameradinnen und Kameraden aus Freiwillige Feuerwehr Hillscheid sicherten wir die Unfallstelle ab und könnten zeitnah den Heimweg antreten.
Am heutigen Montag wurden wir zu einem Flächenbrand/Waldbrand im Bereich Hilgert alarmiert. Aufgrund der schnellen Ausbreitung des Feuers und der schwierigen Lage wurden im weiteren Einsatzverlauf zahlreiche weitere Feuerwehren zur Unterstützung alarmiert. Da sich die einzelnen Brandstellen über ein Gebiet von rund 85.000 Quadratmetern verteilten, war ein umfangreicher Einsatz von Einsatzkräften und Technik erforderlich. Insgesamt waren 283 Einsatzkräfte im Einsatz.
Zur Sicherstellung der Wasserversorgung wurde am Naturschwimmbad Linderhohl eine Wasserentnahmestelle eingerichtet. Von dort aus wurde das benötigte Löschwasser durch die Tanklöschfahrzeuge des alarmierten Waldbrandzuges Nord sowie weitere TLF im Pendelverkehr zur Einsatzstelle transportiert. Auch aus der Luft wurde die Brandbekämpfung unterstützt. Ein Polizeihubschrauber mit Außenlastbehälter nahm Wasser am Erlenhofsee auf und brachte es gezielt in die betroffenen Waldabschnitte.
Gemeinsam mit den eingesetzten Kräften wurde der Brand bekämpft und eine weitere Ausbreitung in den Wald verhindert. Ein anspruchsvoller Einsatz, bei dem wieder einmal deutlich wurde, wie wichtig die Zusammenarbeit und das Zusammenspiel zahlreicher Einsatzkräfte sind.
Vielen Dank an alle eingesetzten Einsatzkräfte für die starke und kameradschaftliche Zusammenarbeit.
Wieder eine Alarmierung zur Türöffnung. An der Einsatzstelle verschafften wir zügig Zugang zur Wohnung. Im Anschluss unterstützten wir bei der Tragehilfe und beendeten hiernach den Einsatz.
In einem Mehrfamilienhaus nahmen Bewohner Brandgeruch wahr und alarmierten daraufhin die Feuerwehr. Unsere Erkundung ergabt, dass der Brandgeruch auf ein Grillfeuer zurückzuführen war. Kein Schadensereignis und somit kein weiterer Einsatz für die Feuerwehr.